SPD-Kreistagsfraktion Vulkaneifel - Unser Land von Morgen

Nachrichten zum Thema Energie und Umwelt

 

27.02.2013 in Energie und Umwelt

SPD Kreistagsfraktion fordert: Kein Rohstoffabbau ohne Landschaftsschutz!

 
Lavaabbau bei Hillesheim

Die SPD-Fraktion im Kreistag Vulkaneifel fordert das Landesamt für Geologie und Bergbau (LGB) auf bis zur Verabschiedung eines neuen Regionalplans, der den Rohstoffabbau in der Vulkaneifel neu regelt, keine Abbaugenehmigungen entgegen des Landschaftsschutzes zu erteilen und über die laufenden Verfahren Auskunft zu geben.

Der Fachbeitrag zur Rohstoffsicherung des LGBs im Rahmen der Erstellung des neuen Regionalplanes der Region Trier sorgt seit zwei Jahren in der Vulkaneifel für Aufregung. Viele Menschen haben Sorge, um das einmalige Landschaftsbild der Vulkaneifel. Eine Erweiterung der 400 ha möglicher Abbauflächen auf bis zu 2.000 ha wird abgelehnt. Die Naturschutzverbände in der Vulkaneifel haben den übermäßigen Erweiterungsplänen des LGBs vier Grundsätze zum Landschaftsschutz und die Bewahrung unserer einzigartigen Naturlandschaft entgegen gesetzt. Demnach soll kein Rohstoffabbau in Naturschutzgebieten, an Naturdenkmälern, in neuen Gebieten stattfinden, sowie kleine Gruben geschlossen werden.

Dieser Haltung hat der Kreistag 2011 mit einer Resolution deutlichen Ausdruck verliehen und die Forderungen der Naturschutzverbände bestärkt. Daraufhin wurde in Abstimmung mit der SGD-Nord als oberster Naturschutzbehörde eine vertiefte Stellungnahme zum Landschaftsbild erarbeitet. Diese soll der Planungsgemeinschaft bei Erstellung des Raumordnungsplans klare Orientierung geben und die Erweiterungspläne des LGB deutlich reduzieren.

Da die Planungsgemeinschaft bisher noch keinen Entwurf für einen neuen Regionalplan vorgelegt hat, haben die Abwägungen zum Landschaftsschutz noch keine bindende Wirkung. Dennoch wären Abbaugenehmigungen, die in Naturschutzgebieten, an Naturdenkmälern, in neuen Gebieten sowie in kleinen Gruben erteilt werden, klar gegen den in der Resolution des Kreistags zum Ausdruck gebrachten öffentlichen Willen.

Deswegen dürfen keine Abbauanträge genehmigt werden, die nicht dem Landschaftsschutz entsprechen. Über die im Moment laufenden Verfahren muss der Kreistag zudem in Kenntnis gesetzt werden.

 

14.03.2012 in Energie und Umwelt

Resolution gegen drastische Kürzungen bei den erneuerbaren Energien

 

Antrag zur Tagesordnung:
Resolution gegen drastische Kürzungen bei den erneuerbaren Energien

Die Fraktionen von SPD und FWG sowie das Mitglied von Bündnis90/Die Grünen im Kreistag Vulkaneifel beantragen, die „Resolution gegen drastische Kürzungen bei den Erneuerbaren Energien“ auf die Tagesordnung der kommenden Kreistagssitzung zu setzen und folgenden Text zur Abstimmung zu stellen.

„Kreistag der Vulkaneifel für Verlässlichkeit beim Ausbau der Erneuerbaren Energien

Über Nacht hat die Bundesregierung 100 Millionen Euro für die Erneuerbaren Energien im Marktanreizprogramm zusammengestrichen. Ebenfalls stark gekürzt wurden die Mittel für die Forschung im Bereich der Erneuerbaren Energien (9 Millionen Euro) sowie für die Energieeffizienz (10,5 Mio. Euro).

Die Mittelkürzungen bei der Erneuerbare-Energien-Forschung treffen alle Erneuerbare Energien, also auch die im Stromsektor, darunter die Windenergie, Photovoltaik und Geothermie, aber auch z.B. die dringend notwendige Forschung bzgl. der Speicherbarkeit und virtueller Kraftwerke.

 

07.12.2011 in Energie und Umwelt

Erneuerbare Energien für regionale Wertschöpfung

 
Die Sozialdemokraten aus der Vulkaneifel informieren sich aus erster Hand über Innovative Energie-Konzepte

Die SPD-Fraktion im Kreistag und der SPD-Kreisverband Vulkaneifel haben gemeinsam mit einer Info-Tour die Energielandschaft Morbach besucht. Die Sozialdemokraten informierten sich vor Ort über die Möglichkeiten und Potenziale innovativer Konzepte zur Erzeugung erneuer-barer Energie.

Die Energielandschaft Morbach ist ein besonders erfolgreiches und inno-vatives Beispiel dafür, wie Biomasse, Photovoltaik und Windenergie in einem intelligenten Mix genutzt werden können. Sie wurde auf dem Gelände eines ehemaligen US-Munitionslagers gemeinsam von Kommune, Wirtschaft und Wissenschaft entwickelt. Der Strom wird ins Netz eingespeist, die Wärme wird zur Wärmeversorgung eines angeschlossenen Gewerbeparks genutzt.

Doch neben den Gründen für einen nachhaltigen Klimaschutz und Kosten-effizienz, zeigt sich eine besondere Chance für die Region. Durch die Erschließung erneuerbarer Energiequellen und somit der Energieerzeugung vor Ort kann – entsprechend der jeweiligen Betreibermodelle – die Wertschöpfung in der Region erfolgen. Das betrifft die Gewinne aus der Strom- und Wärmeerzeugung aber auch Arbeitsplätze, die so geschaffen werden konnten.

 

11.11.2011 in Energie und Umwelt

Potenzial- und Machbarkeitsstudie erneurbare Energien Vulkaneifel

 

Auf Antrag der SPD-Fraktion hat der Kreistag Vulkaneifel am vergangenen Montag, den 07. November 2001, die Energieagentur Region Trier beauftragt, eine Potenzial- und Machbarkeitsstudie zu erneuerbaren Energien unter besonderer Berücksichtigung der Windenergie für die Vulkaneifel zu erstellen.

Die Studie ist Grundlage für eine offene, transparente und beteiligende Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern über Chancen, Herausforderungen und perspektiven der Energiewende hier in der Vulkaneifel.

Die SPD-Fraktion im Kreistag ist offen für das Gespräch und sucht den Kontakt mit den Menschen.

Wenn Sie Anregungen und Vorschläge haben oder uns Ihre Meinung mitteilen möchten, schreiben Sie uns:
info@spdfraktion-vulkaneifel.de

Lesen sie hier Antrag und Begründung im Wortlaut:

 

27.03.2011 in Energie und Umwelt

Vor-Ort-Tour: Vulkanberge

 
(Foto: H. Erkert)
Verehre Genossinnen und Genossen, liebe Parteifreunde, auf der Tagesordnung der nächsten Kreistagssitzung am 04. April steht das wichtige Thema der Rohstoffsicherungsplanung. Die SPD-Kreistagsfraktion Vulkaneifel lädt daher zu einer Informationsveranstaltung vor Ort ein. Die Tour wird fachkundig vom Sprecher der Naturschutzverbände in der Vulkaneifel, Peter Felten, geleitet. Termin: Samstag, 2. April 2011, 15:00 Uhr Treffpunkt: Parkplatz am Kreisel, Imbiss "Grillstuw", Dockweiler Route:
  • Eselsberg bei Dockweiler
  • Kyller Höhe bei Walsdorf
  • Feuerberg bei Hohenfels
  • Auf der Rückfahrt nach Dockweiler wird noch ein Stopp am Parkplatz Scharteberg bei Kirchweiler eingelegt.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, am Vor-Ort-Termin teilzunehmen. Am Ortstermin werden auch Bernd Spindler (Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Planungsgemienschaft Trier), Landrat Heinz Onnertz und SPD-Landtags-abgeordnete Astrid Schmitt teilnehmen. Um eine formlose Anmeldung wird gebeten an: (demoulin@t-online.de). Mit den besten Grüßen Jens Jenssen
 

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